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Home | Friedhöfe | Zentralfriedhof | Ehrengräber | Gruppe 0 | Nr. 28, Chimani

Leopold Chimani
Schriftsteller, 1774 - 1844


Bild: ÖNB Wien

Zentralfriedhof, Gruppe 0, Reihe 1, Nr. 28

Inschrift:

Dem gefeierten
österreichischen
Jugendschriftsteller

Leopold Chimani

k. k. Schulbücher-
Administrator und Censor,

Inhaber der gross.
Civil-Verdienst-Medaille,
Gründer mehrerer
Wohltätigkeitsvereine.

Bürger von Korneuburg
und Wien ect. ect.

geb. in Lang Enzersdorf
20. Februar 1774,
gest. in Wien
21. April 1844.

Überführt am 18. Juli 1901

Frau
Josefa Chimani + 1870.

 

Chimani wurde vom Matzleinsdorfer Friedhof hierher überführt.

Trat 1784 als Chorknabe in St. Stephan ein und besuchte das St.-Anna-Gymnasium. 1798 wurde er mit der Leitung der k.k. Haupt- und Industrieschule Korneuburg betraut. Krankheitshalber kam es zu einem Berufswechsel; Chimani wurde 1817 Bücherzensor für die Fächer Pädagogik und Philologie.

In seiner Freizeit verfaßte er über 100 Kinder- und Jugendbücher; er erwarb sich auch Verdienste um die Gründung von Kinderbewahranstalten.

Quelle:zitiert nach wiki wien
Link: biografien.ac.at

Der Kinderbuchautor der Biedermeierzeit

Leopold Chimani wurde in Langenzersdorf geboren und gilt als der erste bekannte Jugendschriftsteller Österreichs. Neben seinem Lehrberuf - er folgte Franz Gaheis in der Leitung der Haupt- und Industrieschule in Korneuburg (1798) nach - verfasste Chimani mehr als 100 Kinder- und Jugendbücher in deutscher, französischer und lateinischer Sprache, welche die „reifere, gewecktere“ Jugend „veredeln“ sollte.

Seine Texte zeigen seine enge Beziehung zum französischen Erziehungsschrifttum, die an Kant geschulte Thematisierung von Moralität und eine besondere Bemühung um die Mädchenerziehung. Seine moralischen, belehrenden wie abenteuerlichen Erzählungen und Mädchenbücher wirkten bis zur Jahrhundertwende nach und wurden lange noch als „Prämienbücher“ in den Schulen verteilt. Ab 1817 war er auch als Bücherzensor tätig.

Zwei thematische Schwerpunkte sind in Chimanis Werk auszumachen: informierende Texte und moralische Erzählungen. Die drei Rollen und Phasen seines literarischen Schaffens zwischen 1800 und 1820 - als Sprachenlehrer, als Aufklärer und als moralischer, betont "vaterländischer" Erzähler - spiegeln den Horizont eines Pädagogen auf der "Höhe seiner Zeit".

Werke: Vaterländ. Unterhaltungen für die Jugend, 1815; Ferienreise von Wien nach Ischl, 1829; Biographien berühmter und verdienter Männer, 1832; Biographien berühmter Frauen, 1832; Der hist. Bildersaal, 1837; Das Kleine Belvedere, 1840


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Hedwig Abraham